Unsere InfrastrukturUnsere Infrastruktur

  • Insgesamt verfügt die Föderale Polizei über 145 Gebäude auf dem belgischen Staatsgebiet (148 im Jahr 2019). Dieser Rückgang kann durch die Zusammenlegung gewisser Entitäten am gleichen Standort erklärt werde, die zuvor auf dem Staatsgebiet verteilt waren.
  • Die neuen Gebäude der Notrufzentrale und des Labors der Föderalen Kriminalpolizei Vottem sind modular, funktional und barrierefrei und auf die nachhaltige Verwaltung von Energien ausgerichtet.
  • Der Standort „Westakkers“ mit seinem 50 Hektar großen Gelände wird von der Integrierten Polizei verwendet, damit dort die vereinbarte Kontrolle des öffentlichen Raums und andere Ausbildungen zur Gewaltbeherrschung geübt werden.
Belgien

Von der Gebäuderegie ausgegebener Betrag für die Föderale Polizei * 2018 2019 2020 Entwicklung
Investitionsprojekte € 22 043 39 € 25 004 733 € 25 772 413 +3,07%
Wartung der Infrastruktur € 3 771 799 € 2 843 429 € 3 264 303 +14,8%
Miete der Infrastruktur € 44 547 826 € 40 875 492 € 45 585 088 +11,5%
Verschiedene Kosten wie Steuern € 2 047 573 € 494 314 € 1 256 800 +254,3%
Gesamtzahl € 72 410 593 € 69 217 968 € 75 878 604 +9,62%

* Allgemeine Erläuterung:

  • Die Zahlen in dieser Tabelle hängen von der Verwaltung der Anträge der Föderalen Polizei durch die Gebäuderegie ab. Darüber hinaus beziehen sich die Beträge auf ‚Ausgabenfeststellungskredite‘: Diese Zahlungen werden manchmal mit jahrelanger Verspätung geleistet.
  • Die Gebäuderegie erstellt jedes Jahr ein Investitionsprogramm (IP). Dieses Programm basiert auf allen Anträgen, unter anderem von der Föderalen Polizei. Die Regie berät sich mit zahlreichen Partnern und Diensten zu diesem Thema. Die Regie bestimmt dann, wie viele und welche Akten in dieses IP aufgenommen werden sollen. Seit einigen Jahren erhält die Föderale Polizei aufgrund großer Infrastrukturprojekte einen größeren Anteil in diesem IP, in anderen Jahren ist dieser Anteil geringer und ist die Instandhaltung der bestehenden Gebäude hauptsächlich geplant.
Betrag, der von der Föderalen Polizei für bestimmte Kosten bezahlt wird 2018 2019 2020 Entwicklung
Energie (Elektrizität, Gas, Wasser, Heizöl) € 8 684 410 € 8 481 796 € 6 443 110 -24,1%
Wartungs- und Anpassungskosten sowie Miete der Infrastruktur € 6 858 048 € 7 960 413 € 8 319 150 +4,5% *
Gesamtzahl € 15 542 458 € 16 442 209 € 14 762 260 -11,2%

* Zum Teil bietet die Föderale Polizei Teillösungen an, wenn die Gebäuderegie nicht in der Lage ist, schnell Lösungen zu finden. In solchen Fällen sorgt die Föderale Polizei für eine Stabilisierung der Situation, bis die Gebäuderegie eine strukturelle Lösung implementieren kann.

Ein neues Notrufzentrum und ein Labor in Vottem


Das Jahr 2020 endete mit der Bereitstellung eines neuen Notrufzentrums und eines Labors der Föderalen Kriminalpolizei in Vottem. Das Projekt wird von der Gebäuderegie in Zusammenarbeit mit der Direktion der Logistik (DRL) im Rahmen des Masterplans Infrastruktur der Föderalen Polizei umgesetzt, der die Zusammenlegung der Dienststellen der Föderalen Polizei an einem einzigen Standort vorsieht. Dadurch sollen den Arbeitsanforderungen hinsichtlich einer modernen Polizei Rechnung getragen werden. Die logistische Einheit, die seit 2007 ansässig ist, wurde somit um neue Gebäude erweitert. Eine zweite Projektphase sieht den Empfang des Personals der Föderalen Polizei Lüttich vor.

Die neuen modularen, funktionalen und barrierefreien Gebäude unterstützen die nachhaltige Energieverwaltung. Sie umfassen 146 Photovoltaikmodule auf dem Dach des Notrufzentrums, Kühlsysteme der Server und Regenrückhaltebecken.

Labor und Notrufzentrum

Einige Zahlen

Für das Notrufzentrum des Bezirks Lüttich:

  • Senkung von 30% des allgemeinen Stromverbrauchs des Notrufzentrums dank der 146 Photovoltaikmodule;
  • Senkung von 9% des Stromverbrauchs der Kühlgeräte dank des Free-Chiling-Systems der Kühlsysteme der Server;
  • Senkung von 20% des Heizverbrauchs dank der Wärmerückgewinnung durch die Kühlsysteme der Server.

Für den Standort:

Bruttooberfläche der Gebäude:

  • Notrufzentrum 112: 5 623 m²;
  • Labor: 4 029 m².

Investition: rund 23,7 Millionen Euro.

Westakkers, ein Übungsplatz für die Integrierte Polizei

Ende 2020 erwarb die Gebäuderegie den ehemaligen Militärstandort „Westakkers“, in der Nähe von Saint-Nicolas, zu Gunsten der Integrierten Polizei. Es handelt sich um 50 Hektar, die als Übungsplatz für die vereinbarte Kontrolle des öffentlichen Raums und für andere Ausbildungen im Bereich Gewaltbeherrschung dienen.

Dem Masterplan Infrastruktur entsprechend sind die ersten Arbeiten in den Jahren 2021-2024 geplant. Dennoch können unsere Polizeibeamten und sicherlich unsere Kollegen der Lokalen Polizei den Standort bereits ab 2021 nutzen. Endlich erhält die Integrierte Polizei den Übungsplatz, den sie sich seit Jahren wünscht.

Der Generalkommissar Marc De Mesmaeker: „Eine fabelhafte Umsetzung, die auf operativer Ebene notwendig war. Sie ist das Ergebnis einer Team- und Lobbyarbeit von CG, DGR und der betroffenen DirCos. Eine herrliche Herausforderung und Produkt einer Partnerschaft zwischen der Gebäuderegie, der flämischen Region, der Provinz und der Stadt. Ein wunderbares Ergebnis, da die Umsetzung unter Haushaltseinschränkungen stattfand.“