Die logistische HerausforderungDie logistische Herausforderung



Die Föderale Polizei hat bedeutende Mittel eingesetzt, um auf die aus der Gesundheitskrise heraus entstehenden Herausforderungen reagieren zu können. Um unseren Mitarbeitern die Möglichkeit zu verleihen, ihre Funktionen auf geschützte Weise auszuüben, musste das erforderliche Material zur Verfügung gestellt werden.

Individuelles Schutzmaterial:

  • Masken
  • Einweghandschuhe
  • Schutzbrillen
  • Gesichtsvisiere
  • Desinfektionsgel
  • Overalls
  • Thermometer
  • Plexiglas
  • Hygiene-, Reinigungs- und Desinfektionsprodukte für die Räumlichkeiten, die Kleidung, die Masken, usw., Begaser (Desinfizierung der Dienstfahrzeuge), desinfizierende Wischtücher
  • Desinfektionsmaterial: Wischlappen und Wegwerftücher, Abfalleimer

Dank der Arbeit und der Kreativität der logistischen Dienste konnte eine Lösung für den Mangel an Schutzmaterial –  Masken, Plexiglas, usw. -, der bei der Polizei zu Beginn der Krise herrschte, gefunden werden.



Success story

Logistische Unterstützung: Kreativität, Innovation und Solidarität

Die durch die Covid-19-Pandemie entstandene Gesundheitskrise hatte ein Vorantreiben der Dienstleistungen durch die Direktion der Logistik (DRL) der Föderalen Polizei zur Folge. Diese zeichnete sich durch Kreativität, Innovation und Solidarität aus, Stärken, die mehrfach begrüßt wurden. DRL mobilisierte die Gesamtheit ihres Personalbestands, um eine Organisation der logistischen Unterstützung in Bezug auf die Grenzkontrollen (insbesondere die Wachhäuser, siehe unten), die Reinigung und die Desinfektion der Räumlichkeiten, die Herstellung der Covid-Kits und der individuellen Schutzsets, in Bezug auf die Suche, den Erwerb und die Verteilung von Schutzmaterial, von Desinfektionsgel und Reinigungsprodukten zu gewährleisten. Sie konnte ebenfalls eine Produktionskette von Stoffmasken in Gang setzen. Auf der Grundlage der von den Dienststellen von DRL vorbereiteten, gelieferten und entgegengenommenen Kits wurden von 300 Freiwilligen 35 000 Masken gefertigt. Die angefertigten Masken wurden kontrolliert, einzeln verpackt und an die definierten vorrangigen Stellen verteilt.

Hervorzuheben ist auch die Herstellung, in einer Rekordzeit und hauptsächlich aus wiederverwendetem Material, von zwanzig Wachhäusern aus Polycarbonat, die dem Personal der Föderalen Straßenpolizei (DAH), das mit der Kontrolle der Landesgrenzen beauftragt ist, geliefert wurde. Da es im Privatsektor keine verfügbare Alternative gab, wurden die Wachhäuser vom Kompetenzzentrum Material Uccle (CCMU) in enger Zusammenarbeit mit DAH fertig gestellt. Sie können eine Person gegen Wind, Regen und Sonne schützen und ermöglichten es der Straßenpolizei, die Kontrollen der vorbeifahrenden Fahrzeuge effizient zu gestalten. Sechs Mitarbeiter von CCMU konnten die ersten fünf Wachhäuser in nur zwei Tagen herstellen. Fünfzehn weitere wurden ebenso rasch produziert.

Schließlich begann CCMU mit der Herstellung von Holz- und Polycarbonatwänden für die Dienststelle Anwerbung und Auswahl (DPRS) zum Schutz der Anwerber und Bewerber. Verschiedene Einheiten baten wiederum um die Herstellung oder die Anpassung des ersten Modells, abgestimmt auf ihren spezifischen Bedarf (Empfang, Vernehmung festgenommener Personen, Schutz zwischen Kollegen…). Insgesamt wurden nicht weniger als 800 Schutzwände in drei Standardformaten und auf Maß hergestellt und im Jahr 2020 von der CMMU an die Einheiten der Föderalen Polizei geliefert.